Die Modellprojekte nach dem AGnES-Konzept in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt
1. Die Modellprojekte
In einigen Regionen der Neuen Bundesländer droht beziehungsweise besteht bereits eine Lücke in der ambulanten hausärztlichen Versorgung. Die Implementierung von AGnES-Fachkräften ist eine Lösungsmöglichkeit, die sich in den nächsten Jahren weiter zuspitzende Versorgungslücke abzufedern und die Hausärztinnen und Hausärzte bei der Sicherstellung der medizinischen Versorgung zu unterstützen. Im Zeitraum 2005 – 2008 finden hierzu in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt Modellprojekte nach dem AGnES-Konzept statt.
Diese zeitlich befristeten Forschungsprojekte werden durch das Institut für Community Medicine der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald konzipiert, koordiniert, durchgeführt und wissenschaftlich ausgewertet. Zusätzlich wurden die Projekte durch ein unabhängiges Beratungsunternehmen auf ihre juristische Umsetzbarkeit hin untersucht und bewertet (Finanzierung: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung). Die Projekte werden überwiegend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der jeweiligen Sozialministerien der Bundesländer finanziert...[mehr]
 
Statussymposium "Hausarztunterstützende Konzepte und Strukturen - Die Modellprojekte nach dem AGnES-Konzept"
am 17. Oktober 2008 in Berlin
10:00-10:15 Uhr Begrüßung und Grußworte
Frau Ministerin Dagmar Ziegler, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg
Frau Ministerin Manuela Schwesig, Ministerium für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern
10:15-10:45 Uhr Überblick über die Modellprojekte nach dem AGnES-Konzept, PDF-Datei 1.6 MB
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Projektleiter und Leiter des Institut für Community Medicine der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
10:45-11:15 Uhr Ergebnisse der Modellprojekte nach dem AGnES-Konzept, PDF-Datei 348 KB
Frau Dr. Neeltje van den Berg, Projektkoordinatorin, Institut für Community Medicine der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
11:15-11:45 Uhr Prosper: das Erfolgsmodell der Knappschaft – jetzt auch in Brandenburg - Das AGnES-Konzept im Kontext eines Flächenversorgungsmodells –, PDF-Datei 943 KB
Herr Hans Adolf Müller, Leiter des Gesundheitsmanagement der Bundesknappschaft
11:45-12:00 Uhr Das AGnES-Konzept und seine Bedeutung für die neuen Länder
Herr Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
12:00-13:00 Uhr Mittagspause
13:00-13:15 Uhr Übergabe der Qualifizierungszertifikate an die AGnES-Fachkräfte
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Projektleiter und Leiter des Institut für Community Medicine der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
13:15-13:45 Uhr Prämarvården und District Nurses in Schweden, PDF-Datei 228 KB
Herr Dr. Hilmar Gerber, Hausarzt im Gesundheitszentrum Tallhörjdens Vadcentral
13:45-14:15 Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen und weiterer Regelungsbedarf, PDF-Datei 230 KB
Herr RA Sören Kleinke, Kanzlei am Ärztehaus, Osnabrück
14:15-14:45 Uhr Das AGnES - Konzept aus Sicht der Krankenkassen, PDF-Datei 429 KB
Herr Rainer Schmidt, AOK Brandenburg – Die Gesundheitskasse
14:45-15:15 Uhr Kaffeepause
15:15-16:15 Uhr Podiumsdiskussion
Frau Dr. Cornelia Goesmann, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer
Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Projektleiter und Leiter des Institut für Community Medicine der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
Herr RA Sören Kleinke, Kanzlei am Ärztehaus, Osnabrück
Herr Rainer Schmidt, AOK Brandenburg – Die Gesundheitskasse
Frau Dipl. med. Anna Lore Bahr, Hausärztin des Modellprojektes am Medizinischen Zentrum Lübbenau
Frau Gabriela Marx, AGnES-Fachkraft des Modellprojektes am Medizinischen Zentrum Lübbenau
16:15-16:30 Uhr Zusammenfassung und Ausblick

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