Fachkräftesicherung
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Der wirtschaftliche Strukturwandel und die demografische Entwicklung bringen einen erhöhten Bedarf an Fachkräften mit sich. Schon heute suchen in einzelnen Branchen Unternehmer händeringend gut ausgebildete Nachwuchskräfte.
Die erste gemeinsame Fachkräftestudie für die Region Berlin-Brandenburg prognostiziert einen steigenden Fachkräftebedarf: Bis 2015 wird damit gerechnet, dass 270.000 Arbeitsplätze nicht besetzt werden können, bis 2030 sogar bis zu 460.000, weil entweder Arbeitskräfte fehlen oder die entsprechenden Qualifikationen nicht vorhanden sind - sofern keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Das zeigt, dass jeder gut ausgebildete Mensch auch gute Chancen auf dem brandenburgischen Arbeitsmarkt hat.
Bereits heute mangelt es vor allem in den sogenannten MINT-Berufen mit Bezug zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik an qualifizierten Nachwuchs.
Unternehmen und Verwaltungen werden immer schärfer um qualifizierte Arbeitnehmer konkurrieren. Vorrausetzung ist aber eine gute Ausbildung. Arbeitslosigkeit wird in Zukunft nur noch für die Menschen zu einem Problem, die die Schule ohne Abschluss verlassen oder über schlechte bis gar keine Ausbildung verfügen.
Weitere Informationen zum Thema
- Netzwerk "Integration durch Qualifizierung" Brandenburg
- Maßnahmeplan zur Fachkräftesicherung in Brandenburg
- Pressemitteilung: Erste gemeinsame Fachkräftestudie Berlin-Brandenburg: Senatorin Bluhm und Minister Baaske: „Fachkräftesicherung: Gute Ausbildung und guter Lohn“ (22.02.2010)
- Pressemitteilung: Bündnis für Fachkräftesicherung: Baaske: Fachkräfte bilden, halten und gewinnen (04.11.2010)
- Maßnahmeplan zur Fachkräftesicherung, Pressemitteilung vom 9. Oktober 2009



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