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Baustellen

Baustellen sind Unfallschwerpunkte. Laut Unfallstatistik ist die Unfallhäufigkeit im Baubereich mehr als doppelt so hoch, wie in allen anderen Branchen.

Besondere Herausforderungen ergeben sich für Arbeitgeber und Beschäftigte aus der Vielzahl möglicher Belastungen und Gefährdungen, z. B. durch

  • den ständigen Wechsel von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen,
  • das Arbeiten bei Hitze, Kälte, Nässe und Zugluft,
  • das Arbeiten in Zwangshaltungen,
  • das Vorhandensein von Staub, Lärm, Vibrationen und Gefahrstoffen,
  • das Arbeiten in großen Höhen, in Gräben, Gruben oder Tunneln,
  • das Arbeiten in unmittelbarer Nähe von Geräten und Maschinen.

In besonderer Pflicht steht der Bauherr. Er trägt die Gesamtverantwortung nicht nur für das Bauvorhaben, sondern auch für alle Belange des Arbeitsschutzes. Bei umfangreichen Bauvorhaben ist eine Vorankündigung an das Landesamt für Arbeitsschutz erforderlich. Darüber hinaus ist für Baustellen, auf denen mehrere Arbeitgeber tätig werden, bereits während der Planung

  • ein Koordinator für Sicherheit und Gesundheitsschutz (sog. SiGeKo) zu bestellen und
  • die sog. Unterlage zusammenzustellen.

Mit der Unterlage soll bereits vor Ausschreibung der Bauleistungen ein Konzept für sichere und gesundheitsgerechte spätere Arbeiten an der baulichen Anlage, z. B. Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten, aufgestellt werden.

Neben dem Arbeitsschutzgesetz sind auf Baustellen insbesondere die Arbeitsstättenverordnung, die Arbeitsstättenregeln, die Baustellenverordnung und die Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) zu berücksichtigen.

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