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03.03.2010Sozialminister Günter Baaske eröffnet CAP-Lebensmittelmarkt in Cottbus: Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung | 033/2010

Sozialminister Günter Baaske eröffnete heute in den Cottbuser Fürst-Pückler-Passagen den ersten CAP-Lebensmittelmarkt Brandenburgs. Er gibt Menschen mit Behinderung feste Arbeitsplätze. Für Kunden mit Behinderung stehen bei CAP besondere Hilfen zur Verfügung. Baaske: „Ein Konzept mit Herz und Verstand, das Menschen mit HandiCAP in's Zentrum rückt. Dank solcher Projekte finden zunehmend Menschen mit Behinderungen einen Platz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.“

Durch das Konzept gelinge es, sie deutlich besser am allgemeinen Leben teilnehmen zu lassen. Baaske: „Behinderungen gehören zum Leben. Durch den CAP-Markt werden die Menschen mit und ohne Behinderungen im Einkaufsladen zusammengebracht. Das ist ein sehr guter gesellschaftlicher Effekt.“

Träger sind die „Lebenshilfe Werkstätten Hand in Hand GmbH Cottbus“. Der mit einem Gesamtaufwand von fast 700.000 Euro entstandene Markt verfügt über 13 Arbeitsplätze – die Hälfte davon für schwerbehinderte Menschen. 216.000 Euro wurden aus der Ausgleichsabgabe des Landes Brandenburg finanziert.

Werkstätten für Menschen mit Behinderung haben den gesetzlichen Auftrag, den Übergang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu gestalten. Derzeit schaffen dies jährlich landesweit jedoch nur etwa 10 Menschen – von gut 10.000, die in solchen Werkstätten beschäftigt sind. Baaske: „Dieser Schritt muss mit Unterstützung der Wirtschaft häufiger gelingen. Integrationsprojekte wie der Cottbuser CAP-Markt erleichtern den Übergang in eine dauerhafte Arbeit.“

Bundesweit gibt es mehr als 70 CAP-Lebensmittelmärkte. Barrierefrei und behindertenfreundlich sind sie rund 900 Beschäftigten - darunter 550 mit Behinderung - wichtiger Lebens-Mittelpunkt geworden. Als zentrumsnahe Lebensmittelmärkte bieten sie eine vielfältige Palette des täglichen Bedarfs mit speziellem Lieferservice für hilfsbedürftige Menschen.       

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