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28.02.2010Baaske startet vierte Förderphase der Regionalbudgets: „Ein starkes Instrument der aktiven Arbeitsförderung“ | 031/2010

Arbeitsminister Günter Baaske gibt während seines Besuchs im Kreis Spree-Neiße am morgigen Montag den landesweiten Startschuss für die vierte Phase des Förderprogramms Regionalbudget. Im Elternkompetenzzentrum Klein Döbbern übergibt er den Zuwendungsbescheid für das Jahr 2010 in Höhe von 733.400 Euro an den Kreis. Baaske: „Damit kann die Projektarbeit im ganzen Land pünktlich zum 1. März beginnen beziehungsweise fortgesetzt werden. Das gibt neue Chancen für Arbeitslose, stärkt Unternehmen und macht die Regionen attraktiver. Das Regionalbudget ist ein starkes Instrument der aktiven Arbeitsförderung.“

Im Elternkompetenzzentrum Klein Döbbern ist es durch das Regionalbudget in Verbindung mit anderen Beschäftigungsmaßnahmen gelungen, ein Beratungs- und Veranstaltungszentrum für Eltern und Kinder im ländlichen Raum aufzubauen. In diesem Modellprojekt werden auch arbeitslose Männer zum staatlich anerkannten Erzieher qualifiziert. Baaske: „Das hat Zukunft. Wir müssen wegkommen von bisherigen Berufsbildern und neue Wege gehen. Der Kindergärtner gehört dazu. Wie auch Frauen in der Autowerkstatt.“

Die aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Regionalbudgets verknüpfen Maßnahmen der Arbeitsförderung mit Projekten der Regionalentwicklung. Durch das 2007 landesweit eingeführte Budget stehen bis zum Ende der EU-Förderperiode im Jahr 2013 insgesamt 120 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung. Daraus erhalten die 18 Kreise und kreisfreien Städte jährlich 20 Millionen Euro. Bisher wurden daraus und der Förderung durch die ARGEn und Optionskommunen 17.000 Langzeitarbeitslose für eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt unterstützt. In der jetzt begonnenen vierten Phase sollen es erneut fast 10.000 arbeitslose Frauen und Männer sein. 

Brandenburg hat bei Einführung und Umsetzung der Regionalbudgets eine Vorreiterrolle. Baaske: „Wir gehörten bundesweit zu den Ersten, die das konsequent angepackt haben. Der regionale Bezug ist sinnvoll: Vor Ort kennt man den Bedarf am besten, kann Arbeitslose gezielter für regionale Vorhaben fördern und vermitteln. Das hilft, die Kooperation aller Beteiligten deutlich zu verbessern“. Qualität und Nachhaltigkeit der Maßnahmen werden durch den Abschluss von Zielvereinbarungen zwischen Land und kommunalen Partnern gesichert. 

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