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27.01.2010Baaske auf Fürstenwalder Ausbildungsbörse: „Nach guter Ausbildung ein gut bezahlter Job!“ | 013/2010

Ausbildung müsse sich lohnen und in zukunftsfeste, gut bezahlte Arbeitsplätze münden, so heute Arbeitsminister Günter Baaske in seinem Grußwort zum Auftakt der 3. Fürstenwalder Ausbildungsbörse. Baaske: „Das ist Voraussetzung zur Fachkräftesicherung." Die Fürstenwalder Börse zeige erneut, dass „trotz der Wirtschaftskrise die Chancen für junge, engagierte Frauen und Männer gut sind". Im verstärkten Wettstreit um Auszubildende seien die Unternehmen gefordert, „beste Ausbildung zu bieten, damit der Nachwuchs nicht zur Konkurrenz geht."

Auf der Ausbildungsbörse der Fürstenwalder Region sind 80 Aussteller mit rund 600 Ausbildungsplätzen in 110 Berufen und Bildungsgängen, mit Praktikumsplätzen und Qualifizierungsangeboten vertreten. Baaske: „Deutlich mehr als im Vorjahr - ein gutes Zeichen, wenn Unternehmen auch in Krisenzeiten diese Plattform so intensiv nutzen. Wer Ausbildung bekommt und einen Job in Aussicht hat, der baut auch sein Nest in der Region. Das brauchen wir dringend für Brandenburgs Zukunft."

Baaske forderte die Partner des Brandenburgischen Ausbildungskonsens auf, zur Stabilisierung des „Fundaments Berufsbildung" an einem Strang zu ziehen. „Dem ‚Raus aus der Schule‘ muss möglichst nahtlos das ‚Rein ins Arbeitsleben‘ folgen. Unternehmen müssen ihren Fachkräftebedarf kennen; Jugendliche müssen rechtzeitig erfahren, wohin die berufliche Reise geht", sagte er. Soll dies wirksamer gelingen, müssten Ausbildungsangebote und Nachfrage in den Regionen künftig noch passgenauer zusammengebracht werden.

An die Jugendlichen gerichtet, sagte Baaske: „Verzagt nicht, wenn der Sprung in den - gedachten - Traumberuf misslingt. Beißt euch nicht fest auf einen Beruf. Seid flexibel und lasst euch auf die Veränderungen in der Arbeitswelt ein." Die Fürstenwalder Börse mit ihrem umfangreichen Informations- und Beratungsangebot sei der richtige Ort, um seine Interessen zu erkunden und neue Einsichten zu gewinnen.

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