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26.01.2010Schroeder: „Nach der Babypause wieder beruflich fit“ - Erfolgreiches Projekt „Perspektive Wiedereinstieg" an ZAK Zeuthen | 012/2010

„Perspektive Wiedereinstieg" heißt ein Modellprojekt der Zeuthener Akademie für Weiterbildung (ZAK), das jungen Müttern nach der „beruflichen Auszeit" die schnellere Rückkehr in den Job ermöglichen soll. Arbeitsstaatssekretär Dr. Wolfgang Schroeder würdigte das Programm als beispielhafte Unterstützung der Arbeitspolitik der brandenburgischen Landesregierung. „Wir können und dürfen auf die weiblichen Potenziale nicht verzichten. Nach der Elternzeit erwarten viele Frauen zu Recht, an ihren alten Beruf wieder anschließen oder sich beruflich neu orientieren zu können. Das ist ein wichtiges politisches Anliegen, ein großes Stück Chancengleichheit", sagte er am Dienstag in Wildau.

Das aus Bundesmitteln finanzierte Projekt erschließt Beschäftigungschancen im Dienstleistungssektor, die sich vor allem im Umfeld des künftigen Flughafens BBI ergeben. Es richtet sich an gut qualifizierte Frauen und Männer, die nach einer mindestens dreijährigen „Familienphase" und ganz unterschiedlichen familiären Lebensperspektiven einen beruflichen Wiedereinstieg anstreben. In breit vernetzter Partnerschaft mit örtlichen Unternehmen wird den Teilnehmern ganz individuelle Unterstützung gegeben, die sie für den Berufsalltag wieder fit macht.

Schroeder: „Gerade junge Mütter verlieren nach der Babypause oft den Anschluss. Darunter leiden Einkommen, berufliche Qualifikation, Höhe der Rente. Benachteiligungen, denen Wirtschaft und Politik energischer begegnen müssen. Ein gutes Kita-Angebot bleibt wichtig; Familienbewusstsein zahlt sich auf Dauer für jedes Unternehmen aus. Da ist einiges passiert, aber das reicht noch nicht." Mit der „Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit" und der Förderung einer familienfreundlichen Unternehmenskultur habe das Arbeitsministerium leistungsfähige Instrumente geschaffen, die sowohl Arbeitssuchende wie Arbeitgeber in Fragen des Wiedereinstiegs und der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie beraten. „Das setzen wir zielstrebig und auch in enger Partnerschaft mit der ZAK Zeuthen energisch fort", sagte Schroeder.

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