Vereinbarkeit Beruf und Familie
- Förderung des audit berufundfamilie
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Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie unterstützt die Implementierung einer familienbewussten Personalpolitik in Brandenburger Unternehmen durch die Förderung des audit berufundfamilie.
Ziel des audit berufundfamilie ist es effiziente Wege zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu beschreiten. Es hilft Arbeitgebern, Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in eine tragfähige, wirtschaftlich attraktive Balance zu bringen.
Das audit berufundfamilie initiiert einen Prozess, mit dem sich Familienbewusstsein langfristig und kostensparend im betrieblichen Alltag verankern lässt. Es bringt Wettbewerbsvorteile u.a bei der Rekrutierung von Fachpersonal. - Servicestelle "Arbeitswelt und Elternzeit"
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Die bei der LASA Brandenburg GmbH im Rahmen eines Modellprojektes angesiedelte Servicestelle richtet sich an werdende Mütter, junge Eltern und Arbeitgeber. Sie soll den Prozess von Muterschutz, Elternzeit und Rückkehr an den Arbeitsplatz begleiten und durch Beratung und Information unterstützen.
Sie informiert umfassend zu Fragen rund um Mutterschutz und Elternzeit wie rechtliche Ansprüche, gesundheitliche Aspekte und finanzielle Folgen. Sie bietet Beratung zur Planung der Zeit nach der Geburt (z. B. Dauer der Elternzeit, Aufgabenteilung zwischen den Eltern, Teilzeit) und informiert über Möglichkeiten, welche die Rückkehr an den Arbeitsplatz erleichtern helfen (z. B. Fort- und Weiterbildung).
Arbeitgebern bietet die Servicestelle Unterstützung bei einer Vertretungsregelung zur personellen Überbrückung der Ausfallzeiten sogar schon während Schwangerschaft, Mutterschutz und Elternzeit an.Die Servicestelle "Arbeitswelt und Elternzeit" ist telefonisch über die Hotline 0331 6002-266, per E-Mail: lasa@lasa-brandenburg.de zu erreichen. Mehr Informationen können auch übers Internet unter www.arbeitswelt-elternzeit.de abgerufen werden.
Dokumentation der Fachtagung vom 2.12.2009:
- Fachtagung Servicestelle - Dokumentation
- Fachtagung Servicestelle - Dokumentation, Referat LASA
- Fachtagung Servicestelle - Dokumentation, Referat GIB
- Fachtagung Servicestelle - Dokumentation, Fazit Arbeitsrechtsdiskussion
- Fachtagung Servicestelle - Dokumentation, Fazit Väterdiskussion
- Fachtagung Servicestelle - Dokumentation, Podiumsdiskussion
- Fachtagung Servicestelle - Referenten
- Fachtagung Servicestelle - Teilnehmer
- Vereinbarkeit von Beruf und Pflege
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Im Land Brandenburg werden viele Tausend pflege- und hilfsbedürftige Menschen durch nahe Angehörige gepflegt und betreut. Gut ein Drittel davon ist erwerbstätig und vollzieht tagtäglich einen Spagat zwischen den oftmals schweren Pflegeaufgaben und den beruflichen Anforderungen. Zur Entlastung können sowohl familiengerechtere Arbeitsbedingungen als auch eine Unterstützung durch professionelle Pflege- und Hilfsangebote beitragen.
Mit der im Juni 2007 gestarteten Pflegeinitiative "Später beginnt jetzt" geht das Land neue Wege zur Entwicklung der Pflegelandschaft Brandenburgs. Die beteiligten Partner haben sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation hilfs- und pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen zu verbessern. Dieses Ziel unterstützt auch die nun vorliegende Publikation, die zu allererst zu einem offenen Umgang mit dem Thema Pflege im Arbeitsalltag ermutigen will, denn noch immer ist Pflege kein Thema über das man gerne spricht. Daneben versorgt die Broschüre Beschäftigte wie Arbeitgeber mit wichtigen Informationen, Anregungen und Tipps. Sie enthält Hinweise was zu tun ist, wenn ein Pflegefall eintritt, Anregungen für familiengerechtere Arbeitsbedingungen und eine Auswahl wichtiger Ansprechpartner.
Das MASGF lud am 16. November 2006 zu einer Fachtagung zum Thema "Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Pflegeaufgaben in der Familie" ein. Die Fachtagung nutzten Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften, Verwaltungen, Fachverbänden sowie Expertinnen und Experten aus der Pflegepraxis zum Meinungsaustausch zur Thematik der "Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Pflegeaufgaben in der Familie".
Die Ergebnisse dieser Fachtagung wurden in einer Dokumentation festgehalten. Die Dokumentation der Fachtagung beinhaltet u. a. beispielhafte Unterstützungsmöglichkeiten von ausgewählten Unternehmen und zeigt auf, welche Herausforderungen künftig zu erwarten sind.



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